Werftdreieck Rostock – Bauabschnitt 1

Wohnen am Park
Wettbewerb
Planungsbeginn
Baubeginn
Fertigstellung

Projektdetails

Fläche
Grundstückfläche
22.394 m²
Nutzfläche
37.480 m²
Objektanschrift

Kröpeliner-Tor-Vorstadt
Baufeld 1
18055 Rostock, Deutschland

Bauherr

WIRO Wohnungsgesellschaft mbH

Projektbeschreibung

Im Zuge des ersten Bauabschnittes werden auf der Fläche zwischen S-Bahn-Trasse, Werftstraße und der heutigen Max-Eyth-Straße fünf Wohnhäuser mit 170 Wohneinheiten, eine Kita, eine Quartiersgarage sowie ein Bürohaus mit dem neuen WIRO-Kunden Center errichtet.

Die Positionierung der Baukörper erfolgt in Form von Quartiersblöcken. Die Höfe werden baulich nicht geschlossen, wodurch vielfältige und weiträumige Sichtbeziehungen aus den Höfen in den zentralen 2,5 ha großen Werftpark entstehen.

Am zentralen Quartierseingang Südwest wird bewusst mit der Bebauung abgerückt, wodurch ein großzügiger Stadtraum entsteht. Ebenfalls im Südwesten befindet sich ein Mobility Hub in Form einer Hochgarage, die neben Parkmöglichkeiten weitere Serviceeinrichtungen wie z.B. eine Fahrradwerkstatt, E-Ladestationen oder eine Poststation anbietet. Auch optisch gibt die Hochgarage einiges her, so sind 30% der Fassadenfläche mit vertikaler Bepflanzung versehen.

Im nachhaltigen, autofreien Quartier werden alle Dächer extensiv begrünt oder bekommen Photovoltaikpaneele. Positiv zum Mikroklima trägt auch maßgeblich die Renaturierung des Kayenmühlenbaches bei, der zum naturnahen Erholungsraum für die BewohnerInnen und AnrainerInnen des Quartiers wird.

Bei der architektonischen Gestaltung des Ensembles stehen ortstypische Materialen und Farben mit starkem Bezug zur Identität der Stadt Rostock im Vordergrund. Als Reminiszenzen an die Historie der Stadt werden Gestaltungselemente wie Bogen, Klinker und Putz aufgegriffen. Neben einem ausgewogenen Verhältnis zwischen Klinker- und Putzoberflächen ist das Erscheinungsbild wesentlich von einer vertikalen Fassadenbegrünung geprägt.

Zentrales Element des Freiraumkonzepts ist der Werftpark, der wie eine Hauptvene in Ost-West-Richtung durch das Quartier fließt. Von Nord nach Süd findet die Grünraumvernetzung über die Werftpromenade entlang des renaturierten Kayenmühlenbachs statt. Individuell begrünte Innenhöfe tragen durch die Betonung einer bestimmten Baumart zu einer Identifizierung der BewohnerInnen mit ihrem Block bei.