Wohnquartiere Preyer'sche Höfe

smart living im Zeichen des active design
Wettbewerb
Planungsbeginn
Baubeginn
Fertigstellung

Projektdetails

Fläche
Grundstückfläche
10.000 m²
Nutzfläche
5.000 m²
Objektanschrift

Absperggasse 32, 1100 Wien

Bauherr

„Österreichisches Siedlungswerk“ Gemeinnützige Wohnungsaktiengesellschaft Familienwohnbau gemeinnützige Bau- und Siedlungsgesellschaft m.b.H.

Projektbeschreibung

Nach der Absiedlung des ehemaligen Gottfried von Preyer'schen Kinderspitals in Wien-Favoriten wurde ein rund 2,5ha großes Areal frei, das durch die Nähe zum Erholungsgebiet Laaer Berg und zum Böhmischen Prater eine besondere Attraktivität erhält. Im Zuge des vom wohnfonds_wien durchgeführten Bauträgerwettbewerbs „generationen: wohnen ohne hindernisse“ für den Bauplatz B wurde der gemeinsame Entwurf der Albert Wimmer ZT GmbH, der BWM Architekten und Partner ZT GmbH und Arch. Mag.arch. Susanne Kraup als Siegerprojekt des 2-stufigen Wettbewerbs ermittelt.

Auf der Liegenschaft des rund 10.000m2 großen Bauplatzes B entsteht ein hochqualitatives Wohnquartier mit sechs unterschiedlichen Baukörpern in geschlossener Bauweise und insgesamt 219 Wohneinheiten, davon werden 93 als SMART-Wohnungen ausgeführt. Durch die differenzierten Baukörper entstehen in ihrer Identität verschiedene „Häuser“ mit unterschiedlicher Wirkung und unterschiedlicher Wohnstruktur.

Die klaren, kleinteiligen Baukörper sowie einladend positionierte Treppen mit angenehmen Steigungsverhältnis und großzügiger Breite, stärken die Identifikation. Die Gestaltung der Treppenhäuser ist Teil eines „active design-Konzepts“, durch das die BewohnerInnen zur Bewegung animiert werden sollen. Weitere Parameter des „active designs“ sind auch optimale Zugänglichkeiten zu den Freiflächen, sowie die dezentrale, aber gut erreichbare Positionierung der Gemeinschaftsflächen in dem Areal. Abwechslungsreiche Freiräume im Erdgeschoß und auf den Dächern erzeugen eine anziehende Spiellandschaft für alle Generationen. Öffentliche Durchgänge verknüpfen die Nachbarn und verhindern Umwege.

Als herausragendes Merkmal des Projekts werden sämtliche SMART Wohnungen mit einer lichten Raumhöhe von 3m geplant. Die horizontale Flächenbegrenzung des zur Verfügung stehenden Raumes wird durch diese vertikale Ausdehnung kompensiert. Es entsteht ein Mehr-Raum, der einerseits durch geschickte Möblierung mehr Stauraum bietet, andererseits entstehen dadurch auch ein verbessertes Raumklima und ein großzügigeres Raumempfinden.

Schnitt Preyer'sche Höfe (c) Albert Wimmer ZT GmbH

Weiterführende Informationen